Unser Angebot

Folgende Angebote stehen zur Verfügung:

1. Psychosoziale Beratungsstelle

Beratung und Abklärung für Betroffene und Angehörige

Es wird Beratung und Abklärung zu den Themen psychische und psychiatrische Probleme (Erkrankungen) angeboten. D.h. Betroffene können sich über ihre Erkrankung, Behandlungsmöglichkeiten und Institutionen, welche die erforderliche Leistung erbringen können, informieren.
Für Angehörige von Betroffenen gibt es Informationen zu psychischen Erkrankungen, Umgangsmöglichkeiten und zusätzlichen Hilfsmöglichkeiten bzw. Angeboten seitens der Angehörigenorganisationen.

Telefonische Beratung ist ebenfalls eine Möglichkeit, sich über das Angebot des Psychosozialen Zentrums zu informieren. Sie werden in einem Gespräch mit einer BeraterIn darüber informiert, welche Art der Hilfestellung in ihrem speziellen Fall in Frage kommt.

Telefonische Beratung:
Montag bis Donnerstag von 09.00 - 15.00 Uhr und am
Freitag von 09.00 - 14.00 Uhr

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Betreuung bei psychiatrischen und psychischen Problemen

Die Betreuung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen oder mit psychosozialen Problemen bildet den Schwerpunkt unserer Arbeit. Ein erster Schritt um unsere Arbeit bewältigen zu können ist die multiprofessionelle Teamarbeit. Das Team soll einerseits die bestmögliche Behandlung gewährleisten und andererseits entlastende Funktionen für uns MitarbeiterInnen bieten. Um die Lebensqualität unserer KlientInnen zu verbessern, versuchen wir zunächst einmal soziale und rechtliche Aspekte zu erfassen und die medizinisch/psychiatrische Grundversorgung zu gewährleisten. Dazu bedarf es interner und externer Vernetzung. Weiters folgen wir dem Grundsatz eines BezugsbetreuerInnensystems, d.h. ein Teammitglied übernimmt die Betreuungsverantwortung für eine KlientIn und begleitet diese/n über den jeweils erforderlichen Zeitraum. Wichtig in diesem Zusammenhang ist zunächst die Bewältigung des Alltags,  so werden z.B. tagesstrukturierende Maßnahmen eingeleitet, Wohnbetreuung organisiert, arbeitsrehabilitative Möglichkeiten erörtert, usw.

Bei all diesen Arbeiten mit der Person (nicht mit der Störung des Menschen) versuchen wir einen vertrauensbildenden Beziehungsaufbau. Das soll ermöglichen, den Menschen wieder in Bezug zu setzen: zur Krankheit, zu BetreuerInnen, zu anderen Menschen, zu eigenen Bewältigungsmöglichkeiten usw. Es sollen krisenprophylaktische Strategien erarbeitet, Kriseninterventionen ermöglicht und die Alltagsbewältigung erleichtert werden.
Es handelt sich bei unserer Arbeit um eine Arbeit an Grenzen (unseren eigenen und die unserer KlientInnen) auf verschiedenen Ebenen. Manchmal müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass eine stationäre Behandlung angezeigt ist. In diesen Fällen begleiten wir die KlientInnen ins Krankenhaus und versuchen den Kontakt aufrecht zu halten. Es gelingt jedoch auch, psychiatrische Krankheiten und psychosoziale Probleme von KlientInnen durch Bearbeitung von lebensgeschichtlichen Zusammenhängen und persönlichen Verarbeitungsmechanismen in das Leben zu integrieren, und dadurch neue Hoffnung und neuen Lebensmut frei zu setzen.

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Krisenintervention

Krisenintervention meint alle Hilfsmaßnahmen, die Betroffenen bei der Bewältigung akuter Schwierigkeiten helfen und krisenbedingte Leidenszustände lindern. Negative soziale, psychische und medizinische Folgen sollen verhindert werden.

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Psychotherapie

Psychotherapie ist eine zutiefst subjektive, existentielle Erfahrung der KlientInnen und der TherapeutInnen – eine Erfahrung, die voller komplexer Feinheiten ist und viele Chancen zwischenmenschlicher Beziehung enthält.
Psychotherapie ist ein dynamischer Beziehungsprozess, d.h., wirkliche Veränderung kommt durch die Erfahrung in einer Beziehung zustande.
Unser Handeln basiert auf einem Menschenbild, das prinzipiell auf Veränderung, Entwicklungs- und Wachstumsmöglichkeit aufbaut. In dieser zwischenmenschlichen Begegnung zeigt sich der große Unterschied, ob jemand allein oder in Gegenwart einer anderen Person denkt und fühlt.
Der Inhalt mag derselbe, aber der Stil des Erlebens wird vollkommen verschieden sein.
Dieses andere Erleben ermöglicht die Lösung von Problemen. Die Veränderungen geschehen bereits, während des Sprechens.

Die Psychotherapie nützt die Erfahrung, dass das Individuum in sich die latente, wenn nicht offene Fähigkeit und Neigung hat, sich vorwärts auf psychische Reife hin zu entwickeln. Es ist der Drang, der sich in allen organischen und menschlichen Leben zeigt: sich auszuweiten, auszudehnen, zu entwickeln, autonom zu werden, zu reifen, die Tendenz alle Fähigkeiten des Organismus in dem Maße auszudrücken und zu aktivieren, in dem solche Aktivierung den Organismus sich entfalten lässt oder das Selbst steigert.

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Psychologische Diagnostik

Eine psychologische Diagnostik hat das Ziel unterschiedliche Verhaltensweisen, Erlebnisformen, Haltungen, Leistungen und Persönlichkeitsmerkmale festzustellen. Dazu wird zuerst die persönliche Lebens- und Krankengeschichte erhoben. Anschließend können Tests durchgeführt werden. Diese Diagnosen bilden die Grundlage für die anschließende psychologische oder psychotherapeutische Beratung und Behandlung. Bei den Testverfahren unterscheidet man Entwicklungs-, Intelligenz- und Persönlichkeitstests.

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Medizinische Betreuung und Information über psychische Erkrankungen und Medikamente

Im Rahmen des PSZ besteht die Möglichkeit, von FachärztInnen für Psychiatrie Information und Aufklärung bezüglich psychiatrischer Erkrankungen, deren Verlauf und Behandlungsformen zu erhalten. Zusätzlich erfolgt Beratung über Medikamente, deren Wirkungen und Nebenwirkungen.

Behandlungsvorschläge nach diagnostischer Abklärung können mit den betreuenden HausärztInnen und FachärztInnen abgesprochen und empfohlen werden. Bei komplexen Problemstellungen ist auch eine längerfristige Betreuung möglich. Selbstverständlich kann in akuten Krisen auch unmittelbar reagiert werden.

Allgemeine Beratungen über psychische Erkrankungen werden von allen FachbetreuerInnen der unterschiedlichsten Professionen angeboten.

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Sozialarbeiterische Beratung und Betreuung

Mit einer psychischen bzw. psychiatrischen Problemstellung können oftmals auch Einschränkungen in den oben genannten Bereichen verbunden sein, die alleine nicht gelöst werden können. Wir unterstützen Betroffene dabei, indem wir Beratung in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Finanzen anbieten. Konkret kann es beispielsweise um Fragestellungen bezüglich der Alltagsgestaltung gehen, um Hilfestellung im Bereich der Möglichkeiten finanzieller Unterstützung oder auch Fragen, die sich aus Arbeitslosigkeit, Pension oder Arbeitsrehabilitation ergeben. Wir arbeiten mit anderen Einrichtungen zusammen und  vermitteln zu Institutionen, die sich auf diese Problemstellungen spezialisiert haben. Weiters besteht die Möglichkeit der Begleitung zu Ämtern und Behörden. Wichtig ist es uns, die vorhandenen Fähigkeiten der KlientInnen zu nutzen und sie dahingehend zu unterstützen, dass eine autonome Lebensbewältigung wieder möglich wird.

Es geht uns neben einmaliger Unterstützung und Beratung vor allem auch darum, die sozialen Problemstellungen als Teil einer Lebensgeschichte zu verstehen und dementsprechend, durch längerfristige psychosoziale Begleitung, Handlungsmöglichkeiten auszuweiten.

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Hausbesuche

Damit ist die Beratung und Begleitung der KlientInnen im häuslichen Lebensumfeld gemeint. Hausbesuche werden individuell je nach Bedarf angeboten. Sie sind als Bestandteil unseres Konzeptes zu sehen, den Menschen in seiner Ganzheit wahrzunehmen. Durch einen Besuch der KlientInnen zu Hause wird es uns möglich, sie in ihren unmittelbaren Alltagsstrukturen kennen zu lernen und Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten in ihren konkreten Lebenszusammenhängen wahrzunehmen. Diese Form der Kontakte ermöglicht offenere Beratungsgespräche in vertrauter Umgebung und trägt dazu bei, die Schwellenangst vor Institutionen abzubauen.

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Gruppenangebote

Die Gruppenangebote werden in Zusammenarbeit mit dem PSZ Graz Ost Plüddemanngasse angeboten.

Offene Gesprächsgruppe

In dieser Gruppe haben Sie die Gelegenheit, einfach zuzuhören, Fragen zu stellen, persönlich Themen anzusprechen, sich untereinander auszutauschen und mitzuerleben, wie Menschen mit schwierigen oder auch erfreulichen Situationen des Lebens umgehen. Dabei können Sie Entlastung erfahren, Anregungen gewinnen, zu Einsichten gelangen oder auch neues Verhalten ausprobieren.

Anmeldung nicht erforderlich - offene Gruppe!

Gruppenleitung: Dr.in Doris Rosmann
Zeit: Montag, 13.15 bis 14.45 Uhr
Ort: PSZ Hasnerplatz


RausZeit
(für junge Erwachsene mit psychiatrischer Erfahrung im Alter zwischen 16 und ca. 30 Jahren)

Im 14-tägigen Rhythmus wird unter Einsatz von systemischen Methoden, Elementen wie Bewegungs-, Koordinations- und Interaktionsaufgaben sowie Wahrnehmungsaufgaben an der Aktivierung der Einzelperson und der Person innerhalb einer Gruppe gearbeitet. Neben Aktivierung stehen Motivationsarbeit und das Ermöglichen der Entfaltung des in sich getragenen individuellen Potentials im Vordergrund.

Durch positives Herantasten an die eigenen Grenzen zielen die Aktivitäten in der Gruppe darauf ab, „sich selbst und die anderen" im Tun und in der Bewegung zu erleben und sich auf Bewegungsanforderungen und auf die jeweiligen Situationen einlassen zu lernen. Im Rahmen von Ausflügen werden alternative Freizeitaktivitäten in und um Graz kennengelernt. Wir bewegen uns auf öffentlichen Plätzen.

Anmeldung erforderlich - geschlossene Gruppe!

Gruppenleitung: Mag.a Sigrid Bertha (erreichbar Freitag, 12 bis 14 Uhr unter 22 84 45)
DSA/Mag. Andreas Frewein (erreichbar Dienstag, 10 bis 12 Uhr unter 67 20 87)
Zeit: Montag, 16.00 bis 17.30 Uhr
Sommerblock (Mai - September) - Winterblock (Oktober - April)
Ort: Treffpunkt am Hasnerplatz bei Tischen mit Bänken


Gruppe für Menschen mit Psychoseerfahrung


Die Gruppe hat informationsgebenden Charakter, d.h. es werden Modelle der Krankheitsentstehung erklärt. Weiters wird besprochen wie jede/r einzelne mit Medikamenten und den daraus subjektiv empfundenen Nebenwirkungen umgeht, sowie welchen Hinweise es für die Rückfallverhütung gibt. Dabei sollen Ihre persönlichen Erfahrungen einfließen und in der Gruppe diskutiert werden.

Anmeldung erforderlich - geschlossene Gruppe! Nächster Start: 12.3.2009

Gruppenleitung: Dr.in Doris Rosmann
Zeit: Donnerstag, 15.30 bis 17.00 (1x jährlich)
Ort: PSZ Hasnerplatz


Entspannungsgruppe


„Unser Körper ist belastbar, wenn er sich dazwischen erholen darf!"

Da es nicht möglich ist, jeden Stress zu vermeiden, müssen wir lernen diesen Belastungen aus einer gelassenen, entspannten Grundhaltung heraus zu begegnen. Wir lernen auf Dinge Einfluss zu nehmen, die sonst automatisch ablaufen (z.B.: Atmung und vegetatives Nervensystem).

Das Ziel aller Entspannungstechniken ist das „Loslassen und Wohlfühlen" auf der körperlich- seelisch- und geistigen Ebene. Mit Hilfe von Visualisierung, Atem- und Energieübungen, können wir innere Ruhe und Vitalität erfahren.

Anmeldung nicht erforderlich - offene Gruppe!

Gruppenleitung: Mag.a Evelyn Struklec
Zeit: Dienstag, 14.30 bis 16.00 Uhr
Ort: PSZ Hasnerplatz


Frauengesprächsgruppe

Wir sprechen gemeinsam über Frauenthemen, Freizeit, Beziehungen, Gesundheit, Krankheit, Freunde, Freundinnen... eben über alles, was Frauen so interessiert.

Der Besuch der Gruppe ermöglicht es, sich mit anderen Frauen auszutauschen, Informationen zu bekommen, andere Standpunkte kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen und andere zu treffen. Aktuelle Anliegen, Fragestellungen und Interessen der Teilnehmerinnen haben Vorrang. Es können aber auch Themenschwerpunkte gewählt werden, zu denen es dann auch einiges an Information und Austausch geben kann.

Anmeldung nicht erforderlich - offene Gruppe!

Gruppenleitung: DSAin Andrea Mayr
Zeit: Mittwoch, 13.00 bis 14.30 Uhr
Ort: PSZ Hasnerplatz


Männergespräche

In dieser Gesprächsrunde soll Männern die Möglichkeit geboten und ihnen Raum gegeben werden, sich über Inhalte wie etwa Familie Partnerschaft, Vaterschaft, Arbeit und Beruf, Trennung und Scheidung, Gesundheit, Krankheit, Liebe, Sexualität, Spiritualität, Vereinsamung, Männerrollen(klischees), und vieles mehr in einer vertrauensvollen Atmosphäre auszutauschen. Es können auch speziell gewünschte Themenbereiche besprochen und bearbeitet werden, auch unter Verwendung verschiedenster Medien (Literatur, Musik, Film, etc.) Das Angebot richtet sich an Männer, die an sich und an ihrer Lebenssituation arbeiten und etwas verändern wollen, das gemeinsam mit anderen interessierten Männern.

Die Gruppe wird geschlossen geführt, ab einer Gruppengröße von 6 - 8 Teilnehmern beginnen diese Gruppengespräche.

Anmeldung erforderlich - geschlossene Gruppe!

Gruppenleitung: Mag. Johannes Berghofer
Zeit: Tag und Zeit nach Vereinbarung
Ort: PSZ Plüddemanngasse, 1. Stock


G'schichterln und Geschichte(n) aus dem Leben

Mit spielerischen Mitteln werden frei gewählte Geschichten und Szenen aus Alltag, Träumen, Filmen oder Märchen innerhalb der Gruppe gemeinsam dargestellt. Ziel dieser therapeutischen Gruppe ist das Kennenlernen verschiedener Rollen und Verhaltensmöglichkeiten und eine Erweiterung des persönlichen Handlungsspielraums. Im Vordergrund steht das behutsame Entdecken der eigenen Spielmöglichkeiten, Erfahrungsaustausch und das Entwickeln eines tragenden Gruppengefühls. Es gibt keinen Spielzwang!

Für diese Gruppe sind keine spezifischen Vorkenntnisse nötig. Vorteilhaft sind Neugierde und die Bereitschaft, gemeinsam mit Anderen Neues auszuprobieren.

Gruppenleitung: Mag. Christof Roßbacher, Sigrid Bachler-Klein
Zeit: Donnerstag, 13.00 bis 15.00 Uhr
Ort: PSZ Plüddemanngasse


Maltherapeutische Gruppe

In dieser Gruppe soll die Auseinandersetzung mit verschiedensten Themen durch den Einsatz kreativer Techniken - in erster Linie durch das Malen von Bildern - ermöglicht werden. Im Anschluss an den Kreativen Prozess folgt eine Reflexionsrunde, in der die einzelnen Bilder/Gestaltungen besprochen werden können. Ziel ist, dass die TeilnehmerInnen mit ihrer „Bilderwelt" vertrauter werden, Symbole für sich klarer deuten lernen und dadurch Anregungen aus ihrem kreativen Tun besser für sich nützen können.Es sind keine künstlerischen Vorkenntnisse nötig, jedoch

  • Freude am kreativen Ausdruck
  • Interesse für eigene psychische Prozesse
  • Wohlfühlen im Gruppenkontext

Anmeldung erforderlich - geschlossene Gruppe!

Gruppenleitung: Bettina Tüchler
Zeit: Mittwoch, 15.00 bis 17.00 Uhr
Ort: PSZ Hasnerplatz


Gruppentraining zur Bewältigung von Ängsten

Diese Gruppe hat zum Ziel, belastende Ängste zu verstehen und einen gelasseneren Umgang mit der Angst zu erlernen. Dabei können Sie erkennen, wie verzerrte, „fehlerhafte" Überzeugungen und Denkgewohnheiten Ängste begünstigen und wie man durch Vermeidungsverhalten in einen angst-verstärkenden Teufelskreis gerät. Anhand von praktischen Übungen erfahren Sie, wie Sie Ihren Angstgefühlen hilfreich begegnen können.

Diese Kurzzeitgruppe findet einmal jährlich mit Beginn in der ersten Februarwoche statt und umfasst 8 Sitzungen.

Anmeldung erforderlich - geschlossene Gruppe!

Gruppenleitung: Dr.in Doris Rosmann
Zeit: Donnerstag, 13.30 bis 15.00 Uhr
Ort: PSZ Hasnerplatz


Tanztherapie

Die Gruppe bietet die Möglichkeit:

  • zu erleben, dass jede noch so kleine Bewegung Bedeutung hat und mit anderen geteilt werden kann;
  • zu erfahren, welche Vielfalt an Bewegungen Ihnen zu Verfügung steht und wo Ihre persönlichen Grenzen liegen;
  • zu vertrauen, dass jede Bewegung das Körpergefühl beleben, hören und positiv beeinflussen darf;
  • zu reflektieren über alles, was bewusst werden möchte.

Anmeldung erforderlich - geschlossene Gruppe!

Gruppenleitung: Mag.a Evelyn Struklec
Zeit: Freitag, 10.00 bis 11.30 Uhr
Ort: PSZ Hasnerplatz


FrauenLeben im Gespräch

Dies ist eine offene Gruppe für Frauen. Offen für Interessierte und offen für Gesprächsthemen, die im Laufe eines Frauenlebens auftauchen. Mit den Themen können wir einen weiten Bogen spannen von Belangen des alltäglichen Lebens, über Beziehungen zu Familie, Freundinnen und Freunden, psychische Gesundheit und Krankheit, Freizeit und vieles in der vertrauensvollen Atmosphäre der Gruppe können Sie Kontakte zu anderen Frauen knüpfen, sich informieren, einfach nur zuhören, Anregungen mitnehmen und FrauenLebens Erfahrungen austauschen.
Aktuelle Anliegen, Fragestellungen und Interessen der Teilnehmerinnen haben Vorrang.

Diese Gruppe findet derzeit nicht statt! Beginn ab einer Gruppengröße von mindestens 5 Teilnehmerinnen!
 
Anmeldung erforderlich!

Gruppenleitung: Mag.a Elke Pieber
Zeit: Dienstag, 13.30 bis 15.00 Uhr
Ort: PSZ Plüddemanngasse, 1. Stock


KEBB (Kraft - Entspannung - Beweglichkeit - Balance)


KEBB soll Körper, Geist und Seele verbinden. Körperliches und seelisches Wohlbefinden stehen im Vordergrund sowie die Wahrnehmung des eigenen Körpers und seiner Signale. Körperwahrnehmung soll sorgsam auf einander abgestimmt und mit inspirierender Musik sanft verbunden werden. Das Hauptaugenmerk wird auf einen ganzheitlichen Ansatz im Hinblick auf Ent-spannung, Aufmerksamkeit, Körperwahrnehmung sowie physische, mentale und emotionale Kräftigung gelegt, um das innere Gleichgewicht zu erlangen. Ziel ist, Konzentration, Achtsamkeit und emotionale Energie zu fördern, um vor allem im Alltag davon zu profitieren. Einzige Voraussetzungen sind bequeme Kleidung, eventuell Socken und Handtuch.

Anmeldung nicht erforderlich - offene Gruppe!

Gruppenleitung: Dr.in Susanne Lux-Hasslinger
Zeit: Mittwoch, 12.00 bis 13.30 Uhr
Ort: PSZ Plüddemanngasse/1. Stock


Sportgruppe (Schwimmen)

Die Gruppe bietet die Möglichkeit sich körperlich zu betätigen, dabei wird individuell auf Ihre Leistungsfähigkeit eingegangen. Schwimmen gilt als eine gelenkschonende, den ganzen Körper und Kreislauf aktivierende Sportart, die sich positiv auf ihre psychische Befindlichkeit auswirkt.
Treffpunkt im Eingangsbereich

Anmeldung nicht erforderlich - offene Gruppe!

Gruppenleitung: Elisabeth Specht
Zeit: Freitag, 15.30 bis 17.00 Uhr (Start ab Februar 2009)
Ort: Bad zur Sonne

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Kooperation mit Selbsthilfegruppen

Das Psychosoziale Zentrum ist gerne bereit Betroffene, die Interesse an der Organisation einer Selbsthilfegruppe haben, in der Startphase zu unterstützen und ihnen die dementsprechende Infrastruktur (z.B. Räumlichkeiten) zur Verfügung zu stellen.

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Verbindungsdienst und Vernetzungsdienst zu den Krankenhäusern

Es findet 14tägig ein Zusammentreffen mit den zuständigen ÄrztInnen auf den für unser Einzugsgebiet zuständigen Stationen in der Landesnervenklinik Sigmund Freud und in der Landesuniversitätsklinik Graz statt. Dabei wird der Bedarf der Betroffenen besprochen.
Während des stationären Aufenthaltes wird dabei erstmalig Kontakt aufgenommen und das Psychosoziale Zentrum vorgestellt, wodurch das Wahrnehmen der verschiedenen Angebote erleichtert werden kann.

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Rechtliche Beratung

Im Rahmen der rechtlichen Beratung werden den KlientInnen Informationen über verschiedene Rechtsbereiche in verständlicher Weise näher gebracht.

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Öffentlichkeitsarbeit und Prävention

Die Aufgaben eines Psychosozialen Zentrums bestehen nicht nur in der Nachbegleitung nach Krankenhausaufenthalten und in der Betreuung und Therapie von bestehenden Störungen und Krisen. Einen ebenso wichtigen Teil stellt die Prävention und Vorbeugung dar.

Gerade weil diese Einrichtungen in der Bevölkerung aufgrund ihrer niederen Zugangsschwelle akzeptiert sind, können sie der Kristallisationspunkt für solche Projekte sein. Ziel ist es, über den Bereich der bereits Betroffenen hinaus Information, antistigmatisierendes Denken und gesundheitsförderndes Verhalten mit dem speziellen Blickwinkel der psychischen Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung näher zu bringen. Dazu gibt es in der Bewegung des Empowerments und in der Salutogenese mit dem Konzept des Kohärenzgefühls sowohl theoretische als auch praktische Grundlagen.Dieser Zugang, durch entsprechenden Umgang mit sich selbst und der Umwelt eine innere Einstellung zu gewinnen, die psychisch stabilisiert und in diesem Bereich weniger anfällig macht, ist ein zentrales Anliegen. Ihn allgemein bekannt zu machen ist integraler Bestandteil eines umfassenden Konzeptes der psychosozialen Versorgung der Bevölkerung. Ansetzen kann man hier aber nur in einem ersten Schritt in den Einrichtungen der psychosozialen Versorgung. Für jedes umfassende Konzept ist das Hinausgehen in den allgemeinen Bereich der Erwachsenenbildung und der Medien notwendig.

Neben dem Bekanntmachen des betreuende, begleitenden, therapierenden Teils der Arbeit, sind im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit besonders zwei Ziele von besonderer Bedeutung:

  • Die oben erwähnten Ziele der Prävention und antistigmatisierenden Arbeit über breite Medienpräsenz im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
  • Zu Fragen in der allgemeinen Diskussion über Werte, gesellschaftspolitische Aspekte, Planungen und Zielsetzungen, die diesen Bereich betreffen, Stellung zu beziehen, und die Interessen der Betroffenen und potentiell Betroffenen deutlich hörbar in den Medien zu vertreten.

Ein Teil der Arbeit besteht darin, genau diese Gruppe in ihrem Selbstbewusstsein so weit zu stärken, dass sie diese Aufgabe in Zukunft auch zunehmend selbst übernehmen kann.

Faktum ist, dass im derzeit völlig ungenügenden Ausbauzustand der Versorgung gerade diese wichtigen Aspekte, aufgrund der langen Wartezeiten für die direkte Hilfe, immer wieder deutlich zu kurz kommen.

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2. Mobile Sozialpsychiatrische Betreuung

Dienstleistungen der Mobilen Sozialpsychiatrischen Betreuung werden vorwiegend vor Ort, bzw. im sozialen Umfeld der zu betreuenden Personen erbracht. Die Betreuung findet im Lebensumfeld der KlientInnen statt. Inhalte, Intensität und Dauer der Betreuung werden bedarfsorientiert vereinbart. So wird eine Form der Unterstützung ermöglicht, die sich immer wieder dynamisch den jeweiligen Umständen und dem persönlichen Bedarf der zu betreuenden Personen anpasst.

Ziel:
Psychisch erkrankten Personen soll durch Mobile Sozialpsychiatrische Betreuung und Begleitung ein möglichst eigenständiges und integriertes Leben in einer selbst gewählten und vertrauten Umgebung ermöglicht werden.

Im lebenspraktischen und psychosozialen Bereich soll die Erhaltung bestehenden Wohnraums, bestehender sozialer Kontakte und Beziehungen ermöglicht werden. Nach Auszug aus vorbestehenden Wohnformen, Entlassung aus Anstalten oder Heimen etc., soll eine möglichst unabhängige Lebensform ermöglicht werden. Durch die (Re-)Integration in den Lebensalltag, eine Verringerung von Fremdbestimmung zugunsten einer Erhöhung der Autonomie der Betroffenen, wird, durch die Bereitstellung bedarfsorientierter Hilfsangebote im unmittelbaren Lebensumfeld der Betroffenen, eine Stabilisierung und Verbesserung des psychischen und sozialen Wohlbefindens angestrebt.

Die sozialpsychiatrische Betreuungsarbeit soll insbesondere durch mobile therapeutische Betreuung, Begleitung und Assistenz folgendes fördern:

  • Stärkung der Autonomie und Annäherung an das Ziel einer möglichst selbstständigen Lebensform
  • Hilfestellung nach individueller Problemstellung und Krankheitsverlauf
  • Erarbeitung eines individuellen Betreuungs-/ Therapieplanes
  • Erlernen eines angemessenen Umgangs mit der psychosozialen und/oder psychiatrischen Beeinträchtigung
  • BezugsbetreuerInnensystem
  • Hilfestellung bei der Strukturierung des Tagesablaufes und Alltagsbewältigung
  • Fördern von lebenspraktischen Kompetenzen
  • zielorientiertes Fördern von Ressourcen, deren Erhaltung und (nach Möglichkeit) Erweiterung
  • Förderung der Beziehung zu sich selbst und anderen und der sozialen und gesellschaftlichen Integration
  • Begleiten bei Befindlichkeitsschwankungen und Krisen mit dem Ziel der Bewältigung in ambulanten oder teilstationären Settings
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3. SOPHA Sozialpsychiatrische Hilfe im Alter (ab 65)

SOPHA (Sozialpsychiatrische Hilfe im Alter) unterstützt ältere Menschen mit psychischen Problemen bei der Bewältigung von schwierigen Lebenssituationen des Alltages. Die Betreuung findet vor Ort statt, d.h. SOPHA kommt bei Bedarf zu Ihnen nach Hause.

SOPHA soll dazu beitragen, dass ältere Menschen mit psychosozialen Problemstellungen und gerontopsychiatrischen Erkrankungen (z.B. auch bei Demenzerkrankung)

  • weiter in ihrem gewünschten außerstationären Wohnumfeld leben können
  • in ihren Kompetenzen unterstützt und diese gefördert bzw. bei Bedarf Ersatzkompetenzen aktiviert werden
  • ebenso wie deren soziales Umfeld besser mit den Auswirkungen psychiatrischer Erkrankungen leben können und sich
    • die psychische Gesundheit wenn möglich stabilisiert, sodass z.B. Alltagsaktivitäten wieder aufgenommen und soziale Isoliertheit abgebaut wird
    • psychosoziale Belastungen reduzieren und die Lebensqualität verbessert
    • das Krankheitsverständnis verbessert
    • die Versorgung zu Hause sicherstellen läßt.

Das wesentliche und zunächst auch erste Angebot besteht im Aufbau einer Beziehung. Dafür steht ein/e AnsprechpartnerIn zur Verfügung.

Der Erstkontakt erfolgt in der Regel als Hausbesuch. Dabei geht es um die Kontaktaufnahme und um ein gegenseitiges Kennenlernen. Die weiteren Besuche stellen zumeist eine erste Entlastung dar. Dabei werden Lebenssituation und Problemlage erfasst. Daraus ergeben sich individuell abgestimmte vorläufige Betreuungspläne zu Art und Umfang der benötigten Betreuung. Im Rahmen der Betreuung finden sowohl beratende und begleitende Gespräche als auch lebenspraktische Hilfen wie z.B. Hilfestellung bei Arztbesuchen und Behördenwegen statt. Weiters sind wir bei der Vermittlung und Koordination zusätzlich erforderlicher Betreuungs- und Pflegehilfen behilflich.

Bei Bedarf erstreckt sich das Angebot über psychologische, medizinische und sozialarbeiterische Beratung. Es dient z.B. zur Entlastung in schwierigen Situationen und bei Krisen.

Eine konstruktive Zusammenarbeit mit niedergelassenen ÄrztInnen, Krankenhäusern, mobilen Diensten, Ämtern und anderen sozialen Einrichtungen des Bezirkes ist uns ein Anliegen.

Unser Angebot:

  • Wir nehmen uns Zeit, die Situation zu verstehen und gemeinsam Orientierung zu finden
  • Wir bieten mobile gerontopsychiatrische Betreuung zuhause
  • Psychologische, medizinische und sozialarbeiterische Beratung bei Bedarf
  • Hilfestellung bei Ämter- und Behördenwegen, Pflegegeld, ärztlichen Angelegenheiten
  • Entlastung in schwierigen Situationen und bei Krisen
  • Beratung und Unterstützung von Angehörigen
  • Vermittlung und Koordination benötigter Hilfen
  • Beratung und Begleitung bei Neuorientierung (z.B. Tagesstätte, Wohnortveränderung)

Zuweisung:

Zuweisungen können über verschiedenste Einrichtungen und Personen (niedergelassene ÄrztInnen, mobile Dienste, Krankenhäuser, Angehörige, Betroffene selbst, etc.) erfolgen. Ist noch keine gerontopsychiatrische Abklärung erfolgt, wird an diese weiterverwiesen. Anschließend nimmt SOPHA in Abhängigkeit von vorhandenen Betreuungsressourcen mit der betroffenen Person Kontakt auf. Idealer Weise wurde zuvor bereits einer Betreuung zugestimmt.

Inhaltliches Angebot in Abhängigkeit von verfügbaren Ressourcen:

  • Gerontopsychiatrische Abklärung und Angehörigenberatung über Hausbesuche und im PSZ Graz-Ost Hasnerplatz in Ausnahmefällen, wenn dies anderwärtig nicht möglich ist
  • Krisenintervention
  • Beratung in sozialen, psychischen und psychiatrischen Fragen
  • Zuweisung bei Bedarf an Einrichtungen, z.B. Gerontopsychiatrische Ambulanz, stationäre gerontopsychiatrische Abteilungen, Angehörigenberatung, etc.
  • Individuell abgestimmte kontinuierliche mobile Betreuung durch eine Betreuungsbezugsperson
  • Entlastung von Angehörigen und anderen vor Ort tätigen Hilfen

Da nur eingeschränkt personelle Ressourcen zur Verfügung stehen und bestehende Betreuungen weiter zu führen sind, können zusätzliche mobile Betreuungen nur nach Maßgabe freier Plätze vergeben werden.

  • Betreuungen werden ohne Diagnoseeinschränkungen übernommen.
  • Kontinuierliche länger- und langfristige Betreuungen sind primär im Bereich Graz Ost möglich.


Wir freuen uns, etwas für ältere gerontopsychiatrisch erkrankte und psychosozial belastete Menschen und deren soziales Umfeld tun zu können.

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4. Service Arbeit und Gesundheit (SAG)

Das vom Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrum(BBRZ) getragene, vom Bundessozialamt (BSB) finanzierte und mit dem PSZ kooperierende Projekt „Service Arbeit und Gesundheit" (SAG) bietet Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen Probleme am Arbeitsplatz haben und befürchten ihren Arbeitsplatz zu verlieren, Beratung und Unterstützung.

Ziel der Kooperation mit dem PSZ ist es, Menschen zu unterstützen, damit sie trotz gesundheitlicher Einschränkungen erwerbsfähig bleiben oder im Arbeitsleben wieder Fuß fassen können.

Werden bei der Betreuung in der Servicestelle des BBRZ psychische Problemstellungen erkannt, so erfolgt, in Absprache mit den KlientInnen, eine Zuweisung ins PSZ, in dem eine umfassende psychische/psychiatrische Abklärung stattfindet. Gemeinsam mit „Service Arbeit und Gesundheit" wird ein Perspektivenplan über weitere sinnvolle Schritte erstellt. (Psychotherapie, psychiatrische, medikamentöse Behandlung etc.).

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