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| Namen v.l.n.r.: Kurt Senekovic (Verein Achterbahn), LRin. Bettina Vollath, Dr. Günter Klug (Obmann Dachverband der sozialpsychiatrischen Vereine und Gesellschaften Steiermarks) |
Der Himmel über Graz hat sich am 2. Juli kunterbunt gefärbt!
Beim Projekt „Seelenflug“ des Dachverbandes der sozialpsychiatrischen Vereine und Gesellschaften Steiermarks wurden rund 16.000 Gasballone auf Reisen geschickt.
Als symbolischer Akt für 20 Jahre psychosoziale Hilfe für jährlich 16.000 psychisch erkrankte SteirerInnen.
VertreterInnen der Trägervereine und Landesrätin Bettina Vollath ließen gemeinsam für jeden betreuten Menschen einen Ballon gen Himmel steigen.
Die GFSG Gesellschaft zur Förderung seelischer Gesundheit, vertreten durch den Geschäftsführer Mag. Klaus Hanus war mit einem Infostand vor Ort, um die interessierten und begeisterten Zuschauer über die sozialpsychiatrischen Angebote zu informieren.
Für Gesundheitslandesrätin Bettina Vollath setzte man heute ein Zeichen für den Umfang und für die Wichtigkeit der Arbeit, die in den letzten 20 Jahren geleistet wurde und tagtäglich in den vielen Einrichtungen der sozialpsychiatrischen Vereine geleistet wird.
Aber auch ein Zeichen dafür, dass psychische Erkrankungen und Beeinträchtigungen ein Teil unseres Lebens und unserer Gesellschaft sind, mit dem wir uns aktiv beschäftigen müssen.
Für sie haben die Einrichtungen der sozialpsychiatrischen Vereine in der heutigen Zeit eine besondere Relevanz – in unserer stark individualisierten und leistungsorientierten Gesellschaft, in der es oft nur um das Funktionieren geht.
Wir, die sozialpsychiatrischen Trägervereine bieten professionelle Betreuung und bestmögliche Unterstützung bei der Integration in das soziale Gefüge und tragen so zu einer massiven Verbesserung der Lebenssituation Betroffener bei. Zum anderen leisten wir auch einen ganz wesentlichen Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen, durch Informations- und Aufklärungsarbeit.
Bettina Vollath dankte allen Beteiligten für die großartige Arbeit der letzten 20 Jahre und wünschte viel Erfolg in den kommenden Jahren: „Mir ist bewusst, dass wir da noch einen weiten Weg vor uns haben, aber wenn heute die Luftballons sehr hoch hinaus fliegen, dann dürfen das auch die Ideen und Zielsetzungen tun.“